Das Gesetz der Anziehung, die Quintessenz der sieben hermetischen Gesetze, besagt, dass deine Realität ein Abbild deiner Gedanken ist. Du selbst kreierst dein Leben, denn positive Gedanken ziehen Positives an und negative Gedanken Negatives.

„The Secret“ war mein Augenöffner

Wer sich mit dem Gesetz der Anziehung auseinanderzusetzen, der fragt sich schon sehr bald, wie dieses ganz konkret angewendet wird, damit sich die eigenen Wünsche tatsächlich erfüllen. So war es auch bei mir. Als 2006 das Buch „The Secret“ erschien, begann ich, mich intensiv mit der Bewusstseinsforschung auseinanderzusetzen und stellte fest, dass die Konzepte sehr nahe an der Quantenphysik sind. Mein Ziel war es, quantenphysikalische Gesetzlichkeiten und Bewusstseinsforschung zu kombinieren, um so das Leben positiv beeinflussen zu können.

Ein Kinderspiel, dieses Gesetz der Anziehung, bis plötzlich gar nichts mehr ging

Anfangs klappte das sehr gut. Wie überall beschrieben, fing ich an, meine Träume zu visualisieren. Ich malte mir bildlich aus, was ich erreichen wollte und stellte mir meinen Erfolg vor. Gleichzeitig achtete ich darauf, dabei ausschließlich positive Gedanken zu haben und schickte diese ans Universum. Denn ich hatte begriffen, dass es elementar war, negative Gefühle oder Überlegungen aus meinem Leben zu verbannen. Doch irgendwann lieferte mir das Universum meine Wünsche nicht mehr aus. Ich konnte noch so sehr visualisieren und positiv denken, nichts passierte mehr. So begann ich, mich noch tiefer in das Gesetz der Anziehung einzuarbeiten, denn ich wollte verstehen, was ich falsch machte und warum es plötzlich nicht mehr funktionierte.

Worauf es bei der Anwendung wirklich ankommt

Stehst du gerade an diesem Punkt, an dem ich vor vielen Jahren stand? Hast du das Gesetz eine Zeit lang erfolgreich angewendet, und nun herrscht quasi Funkstille mit dem Universum? Oder hast du gerade erst angefangen, dich damit auseinanderzusetzen und möchtest erfahren, was du konkret tun musst, damit sich deine Wünsche erfüllen? Dann lies weiter. Denn in diesem Beitrag erkläre ich dir, worauf es bei der Anwendung wirklich ankommt und woran es liegt, dass es bei dir noch nicht klappen will.

Die sechs häufigsten Gründe, warum das Universum nicht liefert

Grund #1: Negative Frequenzen

Worte, Taten, Gefühle und Gedanken sind letztlich Schwingungen, die ihresgleichen anziehen. Entsprechend empfängst du immer auf der gleichen Frequenz, wie du sendest. Fühlst du dich nicht liebenswert, manifestierst aber eine glückliche Beziehung, stimmen die Energien nicht überein und das Gesetz der Anziehung kann dir nicht liefern, wonach du dich sehnst. Denn du sendest negatives aus, willst aber positives anziehen. Darum ist es entscheidend, dass du deine Frequenz überprüfst und in einen möglichst positiven Energiezustand kommst. Das erreichst du am besten, indem du dich in Dankbarkeit übst. Sei jetzt schon dankbar für alles, was du in dein Leben ziehen wirst. Damit erhöhst du automatisch die Frequenz deiner Schwingungen.

Dankbarkeit

Grund #2: Falsche Formulierung

Wie bereits erwähnt, sind auch Worte Energie. Achte darum bei der Formulierung deiner Affirmationen und Wünsche ganz besonders auf deine Wortwahl. Das Universum versteht keine Verneinungen. Möchtest du dir eine bessere Gesundheit manifestieren, darf deine Affirmation nicht lauten „Ich will nie mehr krank sein“, denn die drei Buchstaben N I E verhindern, dass sich dein Zustand verbessert. Das Gesetz der Anziehung versteht nämlich „Ich will mehr krank sein“ und liefert dir entsprechend mehr davon. Stattdessen solltest du dir wünschen „Ich habe ein starkes Immunsystem“ oder „Mein Körper ist gesund und stark“. Wenn das Gesetz der Anziehung für dich nicht funktioniert hat, kann es auch daran liegen, dass du dir tatsächlich etwas „wünschst“, anstatt es so zu sagen, als ob du es bereits hast oder bist. Es ist ein Unterschied, ob du „Ich möchte reich sein“ oder „Ich bin reich“ manifestierst.

Grund #3: Im Mangel steckengeblieben

Wenn du etwas mit Hilfe des Gesetzes der Anziehung in dein Leben holen willst, ist es ganz entscheidend, was für eine Haltung du deinem Wunsch gegenüber hast. Viele Menschen manifestieren, was sie haben oder sein möchten, doch bleiben emotional darin stecken. Sie konzentrieren sich zu sehr darauf, was ihnen fehlt und was sie sich wünschen. Und sind dadurch energetisch in einem Zustand des Mangels. Dieser wiederum zieht noch mehr Mangel an, und der Wunsch geht und geht nicht in Erfüllung. Nachdem du deinen Wunsch geäußert hast, musst du so handeln, denken und fühlen, als wäre er bereits Wirklichkeit. Denn das Unterbewusstsein kann nicht zwischen Wirklichkeit und Vorstellung unterscheiden. Wenn du also denkst, dass du etwas bereits hast und dich darüber freust, wirst du es automatisch anziehen.

Grund #4: Fehlender Glaube

Du wünschst dir etwas ganz unbedingt, doch tief in deinem Inneren löst dieser Wunsch Unbehagen oder Zweifel aus? Das ist einer der meisten Gründe, warum das Gesetz der Anziehung nicht funktioniert. Angenommen du möchtest deine finanzielle Situation verbessern und arbeitest täglich mit Affirmationen, die z.B. lauten „Ich bin ein Magnet für Wohlstand und Reichtum“ oder „Ich genieße meine finanzielle Freiheit“. Doch während du sie aufsagst, denkt ein Teil von dir, der irgendwo in deinem Unterbewusstsein hockt, „Das klappt sowieso nicht, Geld haben immer nur die anderen, ich nicht“. Und siehe da, deine Affirmationen wirken nicht. Warum? Weil deine Überzeugungen bezüglich Geldes so negativ sind, dass sie zu einer Blockade geführt haben. Erst wenn du diese aufgelöst hast und dein Unterbewusstsein glaubt, dass du es verdient hast, finanziell frei zu sein, werden die Affirmationen funktionieren.

Grund #5: Zu große Wünsche

Ich empfehle jedem, der beginnt, mit dem Gesetz der Anziehung zu arbeiten, erstmal klein anzufangen. Nicht, weil das Gesetz zuerst bescheidene Wünsche erfüllt, bevor es die großen liefert. Ganz im Gegenteil. Die Bewertung zwischen klein und groß existiert im Universum nicht, die gibt es nur in unserem Kopf. Und genau darum rate ich, mit etwas Bescheidenem zu starten. Denn was passiert, wenn dein erster Wunsch, den du manifestierst, heißt „Ich lebe in einer 6-Zimmer-Villa mit Pool und Bootsplatz“. Dein Verstand schaltet sich augenblicklich ein und sagt „Das glaubst du doch selbst nicht, so ein unrealistischer Wunsch wird sich nie erfüllen“. Und schon war‘s das gewesen mit dem erfolgreichen Wünschen.

Grund #6: Nicht loslassen können

Damit das Gesetz der Anziehung tatsächlich funktioniert, musst du ihm und dem Universum hinsichtlich des Zeitpunktes und der Art und Weise der Wunscherfüllung vertrauen. Du musst deinen Wunsch loslassen, anstatt ständig darüber nachzudenken, wann und wie er sich wohl endlich erfüllen wird. Das ist ein bisschen so wie mit den Männern und dem Heiraten. Wenn du als Frau deinem Partner gegenüber einmal klar und deutlich kommunizierst, dass du in nächster Zeit heiraten möchtest, dann lass das Thema anschließend ruhen. Machst du aber andauernd Bemerkungen über Hochzeiten und Flitterwochen, blockierst du den natürlichen Prozess, durch den dein Partner gehen muss. Er wird sich genervt und unter Druck fühlen, und die Wahrscheinlichkeit, dass er tatsächlich um deine Hand anhält, schrumpft drastisch. Nachdem du deinen also Wunsch manifestiert hast, konzentriere dich auf anderes in deinem Leben und lass dich ganz einfach vom Universum überraschen.

Es ist noch kein Meister von Himmel gefallen: üben, üben, üben

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass deine Gedanken und deine Emotionen deine Realität erschaffen. Worauf du dich fokussierst, das ziehst du in dein Leben. Denke darum nicht länger darüber nach, was dir alles fehlt, sondern konzentriere dich darauf, wie es sich anfühlt, wenn du es hast. Dadurch verändern sich deine Gefühle automatisch und deine persönliche Energie beginnt, in einer höheren Frequenz zu schwingen. Also, gib dem Gesetz der Anziehung (nochmals) eine Chance und beginne noch heute, dein Leben nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg dabei.


Und hier die Facebook-Kommentare

Leave a Reply

Your email address will not be published.