Loslassen und wünschen – So gelingt es!

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Richtiges Wünschen und richtiges Loslassen wendet das Leben zum Positiven

Was hat Wünschen mit Loslassen zu tun und wann ist es notwendig sich von Dingen, Personen oder Situationen zu trennen, damit sich die Wünsche erfolgreich erfüllen können?

Doch zunächst einmal:

Was stoppt uns beim Erfüllen unserer Wünsche?

Wer kennt sie nicht, die kleine Stimme, die in unserem Kopf Zweifel sät und uns sagt:

  • „Das klappt sowieso nicht.“,
  • „Das darfst du nicht.“,
  • „Das schaffst du nicht.“ oder
  • „Das kannst du nicht.“ usw.

Gerne kommt auch

  • „Wenn das so einfach wäre, würde es jeder machen.“.

Manchmal ist es nicht nur die innere Stimme, sondern es kommt sogar von Leuten aus unserer Umgebung.

Eltern und Geschwister sagen es meist, weil sie besorgt sind und einen schützen wollen.

Freunde sind vielleicht gar nicht so gute Freunde und sind neidisch oder wollen nicht, dass es uns besser geht als ihnen selbst.

Die innere Stimme kommt auch aus negativen Erfahrungen und will uns vor weiteren negativen Erfahrungen schützen.

Schützt uns die innere Stimme?

Es ist ganz sicher so, dass die innere Stimme auch eine gewisse Schutzfunktion für uns hat. Trotzdem hat sie aber auch auf jeden Fall eine Stoppfunktion.

Sie hält uns auf.

Klar kann ein Versuch auch nach hinten losgehen.

Will ich abnehmen und das mit Sport unterstützen, sagt die innere Stimme, dass schaffst du sowieso nicht.

Gut, also probieren wir es gar nicht und so werden wir auch nicht davon enttäuscht, zu versagen.

Aber was könnte schlimmes passieren? In diesem Fall kann es funktionieren und das Schwimmen hilft beim Abnehmen, also gut.

Oder man kann sich doch nicht aufraffen. Dann ist aber auch nicht wirklich schlimmes passiert.

Wenn wir jedoch an andere Bereiche denken, können uns durch diese Stoppfunktion der inneren Stimme wirklich wichtige Dinge, Personen oder Erfahrungen durch die Lappen gehen, die uns wirklich, wirklich, wirklich weitergebracht hätten.

Zum Beispiel könnten wir in einer schlechten, nichterfüllenden Partnerschaft ausharren, anstatt den Partner für eine liebevolle, harmonische, erfüllende Beziehung zu finden.

Oder wir trauen uns nicht beruflich den nächsten Schritt zu tun und einen Job zu suchen und anzunehmen, der wirkliche Berufung bedeutet und uns glücklich macht.

Am Besten wir bringen diese inneren Stimme in uns nicht zu stoppen, sondern dazu, uns positiv zu bestärken.

Was passiert, wenn diese Stimme umprogrammiert wird?

Erstaunliches passiert, denn man wird sich über vieles in seinem Leben bewusst.

Man übernimmt selber die Leitung. Und alles, was man schon immer wollte, wird über kurz oder lang passieren.

Egal, ob man Geld auf sich ziehen will, ob man gesund sein will, ob man einen sexy Körper will oder gute Beziehungen in seinem Leben will.

Sie brauchen nicht darüber reden, aber sie sollten ganz in Ruhe lesen und es dann einfach mal für sich mit einer Kleinigkeit ausprobieren. Sie werden staunen, denn es funktioniert.

Wie wünsche ich richtig?

Das ist nicht so einfach zu sagen.

Viele Experten sagen Wünsche ans Universum richten und dann nicht mehr darüber nachdenken. Den Wunsch einfach loslassen.

Ich kann Ihnen versichern, ich habe es bereits oft ausprobiert. Ich finde es enorm schwer, hierbei Erfolg zu haben.

Denn ein Wunsch, der einem auf der Seele brennt, kann man nicht einfach links liegen lassen und nicht mehr darüber nachdenken.

Ich denke jedoch, auch diese Technik (Wünschen und den Wunsch dann loslassen) hat ihre Daseinsberechtigung.

Wenn Sie ein wenig mehr Erfahrung beim Wünschen haben, werden Sie feststellen, dass oftmals Wünsche, kleine Wünsche, an die Sie nur kurz einmal gedacht haben und die Sie dann wieder vergessen, sozusagen losgelassen haben, sich in rasender Geschwindigkeit erfüllen.

Es hat etwas mit Vertrauen zu tun.

Wenn Sie bereits uneingeschränktes Vertrauen in das Gesetz der Anziehung haben, funktioniert die Technik des Wünschens, Loslassens, nicht mehr dran Denkens und Empfangens gut.

Ich persönlich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das eigentlich bei großen Wünschen nicht zu schaffen ist.

Dadurch, dass ich krampfhaft versuche nicht daran zu denken, erreiche ich meines Erachtens und meiner Erfahrung nach eher das Gegenteil. Dies ist insbesondere bei großen Wünschen der Fall.

Ich bin dann eher dafür, möglichst viele positive Schwingungen an das Universum auszusenden, um die negativen Gedanken, Ängste und Befürchtungen zu neutralisieren und unter dem Strich eine positive Veränderung der Realität zu erreichen.

Diese Technik habe ich selbst und eine Vielzahl meiner Kunden bereits erfolgreich durchgeführt.

Hier weiß ich, dass dies funktioniert.

Darum ermuntere ich jeden, beide Techniken einmal auszuprobieren und zu schauen, welche individuell am Besten funktioniert.

Trotzdem sollten wir die Energie, die wir für das Loslassen der Wünsche benötigen würden, dazu verwenden, um Dinge, Personen oder Situationen loszulassen, die uns nicht guttun und die uns blockieren, das zu erhalten, das wir gerne in unserem Leben hätten.

Egal, ob Sie wie hier im Folgenden beschrieben, Ihren Wunsch ans Universum, an Gott oder an Engel richten, die Vorgehensweise ist immer die Gleiche.

Negatives aus dem Leben streichen

Das ist nicht einfach, aber unbedingt notwendig, wenn man erfolgreich wünschen möchte.

Zu den negativen Dingen gehören neben negativen Gedanken auch Ängste und Befürchtungen. (siehe auch hier in meinem Blogartikel über das Gründe warum Loslassen so wichtig ist)

Viele dieser negativen Sachen haben ihren Ursprung in schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Hier muss man sich einfach klar machen, dass es eben nicht so gelaufen ist, wie man wollte, aber nicht mehr zu ändern ist und loslassen.

Durch die Erfahrungen der Vergangenheit sind Prägungen, Denkmuster und Glaubenssätze entstanden.

Hier muss man das Negative finden, damit die daraus entstandenen Blockaden neutralisiert werden können.

Lösen, sonst verharren wir im Negativen

Oft passiert so etwas, wenn ein geliebter Mensch aus dem Leben gegangen ist, egal ob aufgrund einer Trennung oder durch einen Todesfall.

Wenn uns dazu noch Schuldgefühle quälen oder wir nicht wahrgenommenen Chancen hinterher trauern, kann uns dies völlig auffressen und unser ganzes weiteres Leben vergiften.

Dies führt dazu, dass wir uns klein machen, aufopfern, in Selbstmitleid ertrinken oder zu einem Suchtmittel greifen.

Gerade in einem solchen Moment müssen wir konsequent versuchen, uns aus dieser negativen Situation befreien und aktiv werden, um unserem Leben wieder die Sonnenseite abzugewinnen.

Wenn wir es nicht selbst schaffen, weil es einfach zu viel ist und über unsere Kräfte geht, sollten wir uns nicht scheuen Hilfe in Anspruch nehmen.

Gefahren des Nichtlösens

So schwierig es auch immer sein mag, sich zu lösen, trotzdem ist es unabdingbar alles daran zu setzen, endlich alle die Dinge aus seinem Leben zu werfen, die unserem Leben so schaden. Wenn dies alles Vergangenheit ist, wir damit abgeschlossen und akzeptiert haben, dann können wir aktiv und mit Nachdruck an unserem neuen Leben arbeiten und feilen.

Es ist kaum zu glauben, aber auch viele körperliche Beschwerden haben ihre Ursache im nicht loslassen können. Egal ob Kopfweh, nicht schlafen können, schlechte Konzentration, sich nichts merken können, viel grübeln, Wut oder Depressionen. Vielen hängt damit zusammen, dass wir negative Dinge nicht loslassen können, Menschen, die uns nicht guttun, nicht fortschicken oder Situationen und Erfahrungen nicht endlich abhacken können.

Viele Gründe, Gefahren und Chancen des Loslassens finden Sie hier in meinem Blogartikel „Loslassen ist doch ganz einfach – oder nicht? 8 Ursachen, warum es so schwerfällt loszulassen.“

Richtig loslassen

Richtig loslassen hat etwas von Suchtbekämpfung.

Man muss seine Vergangenheit akzeptieren.

Vielleicht muss man einen Lebenstraum aufgeben oder zumindest erst einmal kleiner ansetzen.

Aber loslassen bedeutet etwas, das sich schädlich auf einen selber auswirkt, zu entfernen.

Allerdings sind bisher die Gedanken darum gekreist und so ist es schwer diesen Kreis zu durchbrechen und das Negative in Positives zu verwandeln.

Auch wenn das aktuelle Gefühl negativ ist, man kennt es genau und wer weiß, was dann kommt.

Es hilft nicht zu fragen, warum ist das passiert.

Man kann es nicht ändern, es hilft nur das zu akzeptieren. Dann kann man vielleicht das nächste, negative Erlebnis verhindern.

Loslassen beginnt somit im Kopf und ist eigentlich die Bereitschaft etwas zu akzeptieren.

Sagen Sie sich: „Ich bin bereit loszulassen!“ Immer und immer wieder, bis das Unterbewusstsein es glaubt.

Eine Hilfe kann das Scheiben einer Pro- und Kontraliste sein. Hier gehören auch Fragen drauf, wie:

  • Was kann ich gewinnen oder was könnte ich verlieren?
  • Was kann besser, was schlechter werden?
  • Wie wird mein Leben, wenn ich im Ist-Zustand verharre?
  • Wie kann sich mein Leben verändern, wenn ich die Situation verlasse?
  • Was verliere ich aus meinem jetzigen Leben und welche Alternative könnte ich dafür erhalten.

Wenn wir es dann geschafft haben, alles Negative, Blockierende loszulassen, aktiv an unserem Leben zu arbeiten und gleichzeitig möglichst viele positive Schwingungen für uns Leben gesammelt haben, steht einem wunderbaren, glücklichen und zufriedenen Leben nichts mehr im Wege.

Was wollen Sie loslassen, was blockiert Sie und hält Sie davon ab in eine neues Leben zu starten?

In diesem Sinne wünsch ich eine spannende Entdeckungstour zu Ihrem Inneren!

Von Herzen

 

 

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4 Comments

  • Anja

    Reply Reply 19. Februar 2016

    Es ist mir aus der Seele geschrieben. Hört sich so einfach an und doch so schwer.
    Sehr schöner Text.
    Danke

  • Karina Bullmann

    Reply Reply 19. Februar 2016

    Vielen Dank fürs erinnern und motivieren .

  • Ma Prem Kalyani

    Reply Reply 21. Februar 2016

    Dem allem kann ich nur meine v olle Zustimmung geben.

  • Birgit K.

    Reply Reply 18. Januar 2017

    Ich bedanke mich auch für das Erinnern und Ihre Artikel gefallen mir sehr gut.Schoen,dass es Sie gibt und ich gerade die Artikel lesen darf.
    Birgit K.

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